Nachhaltigkeit für die Natur

Bienen sind für die Natur zu einem unschätzbahrem Gut geworden, denn: "ohne Bienen würden wir Menschen nur noch vier Jahre leben" so Albert Einstein. Die Bienen sind für die Bestäubung von 80% unserer pflanzlichen Lebensmittel verantwortlich. Viele Pflanzen könnten sich ohne die Bienen nicht vermehren. Wir benötigen die Bienen also um unsere Nahrungsmittel zu produzieren und auch weiter genießen zu können. Wie also können wir unsere Umwelt Nachhaltig gestalten?

 

Für 2050 besteht die Prognose von mittlerweile über 11Mrd. Menschen die die Erde bevölkern werden, Tendenz steigend. Um diese Masse an Menschen ernähren zu können und auch die nächsten Generationen mit ausreichend Nahrung versorgen zu können, müssen wir Nachhaltig handeln.

 

 

 

Wie Schaffen wir es die Umwelt Nachhaltig zu gestalten?

 

Diese Frage ist aktueller denn je. Um die Natur Nachhaltig zu erhalten benötigen wir auch ihre Lebewesen, darunter fallen nicht nur die Bienen, sondern alle Lebewesen auf der Erde, denn nur so kann ein ausgeglichenes Ökosystem bestehen bleiben.
Lösungsansätze für eine Nachhaltige Umwelt gibt es einige. Natürlich beinhalten diese fast immer die Abschaffung von Hybridsamen und die Nutzung von ökologischem Pflanzenschutz.
In der Monokultur und für die Hybridsamen, benötigen die Landwirte spezielle Pflanzenschutzmittel, welche sie nur von dem selben Anbieter bekommen bei dem sie auch die Samen erworben haben. Dafür garantieren diese Konzerne jedoch ein kleineres Verlust Risiko und mehr Ertrag. Die Landwirte machen sich so jedoch auch abhängig von diesen Betrieben. Es ist ein Teufelskreislauf. Die großen Konzerne produzieren so viele Lebensmittel, dass die Preise sinken. Um überhaupt noch Gewinn zu verzeichnen müssen die Landwirte mehr Ertrag erreichen. Diesen bekommen sie durch die Hybridsamen. Diese wiederum benötigen spezielle Pflanzenschutzmittel. Pflanzenschutzmittel ist jedoch Teuer. Die Landwirte sind also in gewissen maßen gefangen.

 

 

 

Wessen Schuld ist es?

 

Die Bauern können also oft nichts dafür, dass sie Spritzen müssen. Wenn sie nicht Spritzen würden könnten sie die Ernte wegschmeißen. Keine Ernte bedeutet kein Umsatz und damit: Verluste.

 

Dies raubt also auf Dauer die Existenz. Aus diesem Grund sind die Bauern auf die großen Konzerne mit ihren Hybridsamen und den Herbiziden, Fungiziden, Insektiziden und anderen Mitteln angewiesen. Wer kann also etwas dafür?
Im Grunde ist es ganz einfach: Es sind wir alle, Wir als Konsumenten.

 

Denn dadurch, dass wir diese Nahrungsmittel Konsumieren, unterstützen wir diesen Prozess.
Natürlich sind es aber auch die großen Konzerne, wie Bayer oder Monsanto. Denn sie machen die Bauern abhängig und produzieren die giftigen Pflanzenschutzmittel. Diese stehen immer wieder in der Kritik.

 


 

Pflanzenschutzmittel in der Kritik

 

Immer wieder hört man in den Nachrichten von Pflanzenschutzmittel verboten, da diese den Menschen und auch den Tieren schaden. Ein Beispiel hierfür ist der Verbot von Neonicotinoide. Bestimmte Wirkstoffe aus der Gruppe dieser Insektizide wurden von der EFSA als gefährdent für die Honigbiene eingestuft. Die Gifte wirken besonders bei Insekten. Für Wirbeltiere sollen diese nicht schädlich sein. Hier ein Interesannter Link dazu: https://www.agrarheute.com/news/zehn-fakten-neonicotinoiden

 


 

Wie gehen die Imker dagegen vor?
Da wo Bienen in der nähe sind ist der Bauer dazu verpflichtet sich mit dem Imker zu verständigen, sobald er ein als Bienen gefährliches Pflanzenschutzmittel verwendet.

 

Als Bienen gefährlich gelten Mittel bei denen Bienen innerhalb von 3 Tagen sterben. Der Trick der großen Konzerne ist nun, die Überlebensdauer für die Insekten zu erhöhen. Sie verlängern die Wirkung einfach. Insekten Sterben jetzt nicht nach 3 Tagen, sondern nach 4 Tagen.
Der Imker selbst kann dagegen nur eins machen. Er Muss seine Völker an einen anderen Standort bringen. Aber auch dort wird bestimmt irgendwann mal gespritzt. Und ein ewiges hin und her ist für Bienen auch nicht gerade sehr gesund.

 


 

Was können wir als Verbraucher nun also tun?

 

Jeder kennt die Vorwürfe: "Kauf doch mal Bio!", "ist das denn auch Zertifiziert?" oder "das kommt doch hoffentlich aus der Region?"
Bio oder Regional, was ist denn eigentlich Besser?

 

Generell ist es schon mal gut Bio zu kaufen, Das Label „aus der Region“ ist momentan immer mehr auf dem Vormarsch. Einige Lebensmittelmärkte kennzeichnen nun schon extra die aus der Region stammenden Artikel. Neben dem EU Bio-Siegel gibt es natürlich auch noch zahlreiche weitere Siegel wie das Bioland oder Demeter Siegel, welche deutlich strengere Richtlinien haben.

 

Viele Menschen können sich diese Zertifizierten Lebensmittel aber nicht leisten, da sie oft deutlich Teurer sind als andere. Diejenigen die es sich leisten können, sollten also versuchen Lebensmittel aus der Region zu Kaufen. Am besten noch Zertifiziert.
Aber auch Menschen mit weniger Einkommen können etwas dagegen tun. Hier kommt das Konzept des Selber machen ins Spiel. man benötigt nicht mal einen großen Garten. Auch schon Tomaten als Zimmerpflanzen bringen ihren Teil zur Nachhaltigkeit. Am besten sind diese Tomaten dann noch alte Traditionelle Samen, und man Produziert aus den ersten Tomaten auch wieder neue Samen für sich selbst. Es gibt mittlerweile eine Internetdatenbank mit Gentechnisch freien und ökologischen Samen: organicXseeds

 

Oft gibt es ja auch die Möglichkeit von Gemeinschaftsgärten.

 

Meiner Meinung Nach sollte auch im Bildungssystem noch mehr auf dieses Problem hingewiesen werden. In den Schulen selbst sollte ein Garten bewirtschaftet werden mit den Klassen. So lernen die Schüler die Natur kennen und erfahren wie Lebensmittel entstehen.

 


 

Natürlich gibt es noch weit mehr Möglichkeiten, doch alle hier aufzuzählen wäre zu viel.
Eine Letzte Bemerkung zu Projekten in Afrika.  Dort wurden Landflächen wieder auf Traditionelle weiße Bewirtschaftet, mit neuen Erkenntnissen und Tricks zur Aufzucht.
Diese Landflächen können mehr Produzieren als Eine Monokultur auf gleicher Fläche.
Zudem wird diese Nahrung als Foodcrop verwendet und kann direkt in der Region verwendet werden. Doch die Verteilung der Lebensmittel ist ein ganz anderes Problem.